Nachdem nun die nächste Version des Exchange Servers (2010) vor der Tür steht, ist es sicherlich mal ganz interessant zu lesen, wie alles begann. Ich selbst war einer derjenigen, die von Beginn an mit diesem System intensiv gearbeitet haben, ja sogar die MS Mail 3.5 hatten wir noch in unserem Schulungshaus im Einsatz.

Im April 1996 erscheint Exchange Server 4.0 als Upgrade von MS Mail 3.5. Bis dahin war der Mailserver von Microsoft nichts anderes als eine erweiterte Verzeichnisstruktur auf dem Datenträger. Exchange Server 4.0 kam mit einer eigentlich revolutionären Änderung, die auch heute noch Status Quo ist; die transaktionsorientierte Jet-Datenbank (Eine Weiterentwicklung der heute noch unter MS Access genutzten Datenbank).
Als Client lieferte Microsoft damals den MS Exchange Client aus, der dann bald durch die erste Outlook-Version (97) ergänzt worden ist. Bereits 1 Jahr nach Exchange Server 4.0 erschien die 5.0 im März 1997, welche bereits im Oktober durch die Version 5.5 upgedatet worden war. In Exchange 5.0 lieferte MS den ersten webbasierenden E-Mailclient mit, das bis heute stets ausgebaute Outlook Web Access.
Zu Jahresbeginn erneutert Microsoft den Outlook Client und liefert ausserhalb des Office-Paketes eine neue Version, Outlook 98, welches innerhalb von knapp 2 Monaten auf mehr als 1 Million Clients installiert worden ist.
Der Juni im Jahre 1999 bringt uns das Office 2000 und erneut einen neuen Outlook-Client sowie im Oktober dann mit Exchange Server 2000 die Integration in das Active Directory. Bis dahin hatte das Zwischenrelease 5.5 des Exchange Servers bereits die Installationszahlen des damaligen sowie heutigen Konkurrenten Lotus Notes/Domino überholt. Exchange Server 2003, erschienen im Oktober 2003 wurde dann vom heute aktuellen Release 2007 im Dezember 2006 abgelöst.
Die Builds und Release-Daten des Exchange Server: http://support.microsoft.com/kb/158530
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