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6.8.2009 von dr-exchange.
Mit Microsoft Outlook können in der Erweiterten Suche mehrere Suchbegriffe eingegeben werden, die jedoch nur mit einem “OR” (logisches ‘ODER’) verknüpft werden. Dies führt oft nicht zum gewünschten Ergebnis, daher wäre eine AND-Verknüpfung durchaus sinnvoll.
Dies zu realisieren ist über einen Reg-Key möglich:
Hier erstellt man im Pfad HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\[Office-Version]\Outlook
den Schlüssel QueryBuilder.
Nun zeigt die Erweiterte Suche den Reiter Abfrage-Generator. Darin ist nun auch eine AND-verknüpfte Suche möglich.
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30.3.2009 von dr-exchange.
Wir alle kennen das Problem, wenn ein Exchange Server installiert wurde und nun die Testphase ansteht. Das MS Exchange-Team hat nun ein Tool dafür geschaffen, welches unter https://www.TestExchangeConnectivity.com verfügbar ist und folgende Optionen für Zugriffs- und Funktionstests bietet:
Hinweis:
- Benutzung wie immer auf eigene Gefahr
- Das Tool ist noch im Beta-Stadium
Aber äußerst hilfreich ![]()
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23.12.2008 von dr-exchange.
In letzter Zeit hatte ich vermehrt Anfragen, ob und wie man denn den Cached Mode von Outlook im laufenden Betrieb aktiveren kann. Ja, man kann. Dazu nutzt man am Einfachsten eine Gruppenrichtlinie.
Für diese Policy besorgt man sich am besten aus dem Office Ressource Kit für die jeweilige Outlook-Version die entsprechende Vorlagen-Daten, z.B. Outlk11.adm für Outlook 2003. Nachfolgend beschrieben sind die Einstellungen, die zur Aktivierung des Cached Modes - AUCH in aktiven Umgebungen - führen.
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23.12.2008 von dr-exchange.
Microsoft Outlook Web Access 2003 (OWA) ist eine mächtige und hilfreiche Schnittstelle für die Postfachdaten auf einem Exchange Server 2003, die ausgehend von einer korrekten Konfiguration der entsprechenden Server (z.B. Zugriff über einen speziellen, in der DMZ implementierten Front-End-Server) Zugriff von jedem Internet-PC auf diesem Globus bietet.
Eben diese Tatsache jedoch macht es unter Umständen sinnvoll bzw. gar notwendig, bestimmte Option von OWA über eine zentrale Konfiguration vorzugeben bzw. zu unterbinden. Hierzu stellt Microsoft mit dem Webverwaltungstool für Outlook Web Access (OWAADMIN) ein hilfreiches Tool bereit, welches >hier< heruntergeladen werden kann: . Ohne den OWAADMIN müssten die Einstellung direkt in der Registrierung des Exchange Servers vorgenommen werden.
Das Tool kann zwar auf einem Windows XP-Rechner ebenso installiert werden, wie auf einem Windows 2000 Server, sollte aber meines Erachtens am Besten auf einem der Exchange 2003 Back-End-Server installiert werden. Setzen Sie für OWA einen Front-End-Server ein, so installieren Sie das Tool NICHT auf dem Front-End-Server, da diese meist in die DMZ konfiguriert und daher WMI-Zugriffe auf die Back-End-Server nicht möglich sind – eine der Voraussetzungen für den korrekten Betrieb des Tools.
Zur Installation muss der Internet Information Server, ASP.Net und das .Net-Framework 1.1 korrekt und lauffähig installiert sein, wobei auf einem Back-End-Exchange Server eben diese Voraussetzungen gegeben sind. Wir laden die OWAAdmin.MSI über den angegebenen Link herunter und starten die Installation.
Der Installationsvorgang an sich ist mit wenigen Klicks erledigt. Das Setup hat nun im IIS unter der Standardwebseite ein Virtuelles Verzeichnis OWAADMIN erstellt, welches für die weitere Konfiguration gestartet werden kann.
Zu beachten ist jedoch, dass OWAADMIN nur über eine SSL-Verbindung benutzt werden kann, da nur hierüber die Authentifizierung und der Remotezugriff auf die Exchange-Server ermöglicht wird. Sollte der Back-End-Server, auf dem Sie OWAADMIN installieren, nicht bereits ein SSL-Zertifikat konfiguriert haben, erstellt das Setup des OWAADMIN automatisch ein Testzertifikat und konfiguriert dieses auch.
Starten wir nun die Konfigurationsoberfläche über https://<Servername>/owaadmin. Die Konfiguration der einzelnen Optionen erweist sich über die Oberfläche des OWAADMIN als relativ simpel, so dass wir in diesem Workshop nur auf die interessantesten Optionen eingehen werden.
Die wichtigste Option ist die Möglichkeit der Anpassung der Outlook Web Access Oberfläche, so dass nur ausgewählte Features in OWA angezeigt werden. Dazu kann über den Abschnitt „Anpassung – Featureunterstützung für den gesamten Server“ definiert werden, welche Komponenten in OWA zur Verfügung gestellt werden sollen (Bild 3).
Damit lässt sich z.B. der Zugriff auf Öffentliche Order über OWA komplett unterbinden, eine nicht zu unterschätzendes Feature in Punkto Sicherheit. Alle eingestellten Optionen stehen sofort beim nächsten Zugriff per OWA zur Verfügung.
Alles in Allem steht dem Exchange Administrator mit OWAADMIN ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, um das Web-Front-End seiner Exchange Organisation nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.
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4.6.2008 von dr-exchange.
Ressourcen-Postfächern können automatisch im Rahmen von Besprechungsplanungen über Outlook gebucht werden. Dazu müssen für dieses Ressourcenpostfach über einen primären Zugriff mittels Outlook die entsprechenden Optionen unter Menü Extras - Optionen - Kalenderoptionen – Ressourcenplanung konfiguriert werden (Bild 1).
Wenn Sie nun eine Vielzahl von Ressourcenpostfächern zu verwalten haben und diese Postfächer auch noch spezieller konfigurieren möchten – z.B. dass nur innerhalb bestimmter Zeiträume gebucht werden darf, oder dass Ressourcenpostfächer von sonstigen E-Mails und Anhängen frei gehalten werden sollen -, dann sollten Sie den offiziell von Microsoft seit Längerem zur Verfügung gestellten Auto Accept Agent einsetzen. Dieser Agent automatisiert über einen sogenannten ExOLEDB Event Sink die Verarbeitung von eingehenden Besprechungsanfragen an freigeschaltete Ressourcenpostfächer. Sie können diesen über http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx
?displaylang=de&FamilyID=3D0884E6-C603-491D-BF57-ACF03E046BFE downloaden, ebenso finden Sie darüber das Handbuch zur Bereitstellung und Konfiguration des Agents, das Sie Schritt-für-Schritt durch die Installation und Konfiguration führt.
Vergewissern Sie sich nach der Installation des Auto Accept Agents, dass dieser als COM+-Komponente registriert wurde. (Bild 2)
Nach der Installation befinden sich nachfolgende Dateien im Verzeichnis: (Bild 3)
Damit der Auto Accept-Agent auf ein Ressourcenpostfach registriert werden kann, wird dieses standardmäßig wie ein „normales“ Postfach im Active Directory angelegt. Nach Aktivierung des Postfaches – dazu muss einmalig eine Nachricht an das Postfach gesandt werden, damit dieses auch physikalisch im Informationsspeicher des Exchange Servers erzeugt wird – kann der Event Sink für den Auto Accept-Agent auf das Postfach registriert werden.
Mit Hilfe des Skriptes RegisterMailbox.vbs registrieren Sie einzelne Postfächer. RegisterMailbox.vbs muss direkt aus dem Installationsverzeichnis des Exchange-Servers ausgeführt werden, auf dem die Ressourcenpostfächer gespeichert sind. Dieses Skript kann nicht remote ausgeführt werden. Hier die (vereinfachte) Syntax:
cscript RegisterMailbox.vbs /m:mailbox@domain.com [/u]
/m
Die primäre SMTP-Adresse des zu registrierenden Postfaches. Verwenden Sie diese Option zum Registrieren eines einzelnen Postfaches, oder um dieses aus der Registrierung zu entfernen.
/u
Versucht die Postfachbindungen zu entfernen.
Beispiel:
C:\Programme\Exchsrvr\Agents\AutoAccept>
cscript RegisterMailbox.vbs /m:Besprechungsraum@your-admin.com
Nach der Installation des Auto Accept-Agent auf einem Microsoft Exchange-Server kann die Standardeinstellung für die auf den Server angewendete Verarbeitungsrichtlinie konfiguriert werden. Bearbeiten Sie dazu die im Installationsordner befindliche XML-Konfigurationsdatei AutoAccept.config.xml. Darüber hinaus kann in dieser XML-Konfigurationsdatei die Verarbeitung für einzelne Postfächer festgelegt werden. Die Konfigurationseinstellungen gelten für jeden Server einzeln. Nachfolgend eine Liste der wichtigsten und interessantesten Optionen die konfiguriert werden können:
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6.5.2008 von dr-exchange.
Alle Exchange Administratoren kennen die Situation. Eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen und keiner denkt oftmals an die in der Regel nach wie vor eingehenden E-Mails für den oder die Ehemalige. Wie aber soll nun mit diesen verfahren werden? Einfach das Postfach zu Löschen ist die meiner Meinung nach die denkbar schlechteste Lösung, da dies zu Unzustellbarkeitsnachrichten bei betroffenen Kunden bzw. Lieferanten führen würde, und diese NDR´s (Non Delivery Reports) werfen kein gutes Bild auf unser Unternehmen.
Wohin sollen die eingehenden E-Mails vom Exchange Server nun ausgeliefert werden? Was ist mit confidential bzw. privaten E-Mails, die möglicherweise noch eingehen und datenschutzrechtlich kritisch sind? Es gibt diverse Möglichkeiten, einige davon möchte ich in diesem Artikel aufzeigen.
A. „Altes“ Postfach und vorherige E-Mailadresse dem Nachfolger zuweisen
Die schnellste und einfachste Möglichkeit ist, wenn ein Benutzer das Unternehmen verlässt das Windows-Konto und damit auch das Postfach zu löschen. Wenn Sie mindestens über Exchange 2000 Server verfügen, können Sie ein gelöschtes Postfach jederzeit wieder mit einem anderen oder neuen Windows-Konto verbinden. Beachten Sie hierbei die so genannte Retention-Time für gelöschte Postfächer, die auf Ihren Postfachspeichern eingestellt ist. Sollte diese auf 0 Tage stehen, dann funktioniert das nur unmittelbar nach Löschung des Postfaches und Replikation im Active Directory. Ansonsten ist das Postfach in der Regel über Nacht vom Mailbox Cleanup Agent auch vom Server entfernt worden.
Wird also beispielsweise für den Nachfolger ein neues Konto erstellt, so kann das vorher gelöschte Postfach direkt mit dem Konto des neuen Benutzers verbunden werden. Dabei ist darauf zu achten, dass möglichst zuvor alle beim ursprünglichen Postfach hinterlegten E-Mailadressen notiert und hinterher von Hand auf das neue Postfach als weitere SMTP-Adressen übertragen werden. Nur auf diese Weise ist der Empfang von Extern weiterhin auch an die E-Mail-Adressen des alten Postfaches möglich. Bei der Wiederzuweisung eines Postfaches werden vom Empfängeraktualisierungsdienst neue E-Mailadressen gemäß den gültigen Empfängerrichtlinien erstellt.
Bedenken Sie jedoch hierbei, dass dem neuen Benutzer nun alle vom Vorgänger im Postfach hinterlassenen Daten zugänglich sind.
B. Postfach archivieren und löschen, sowie die ursprüngliche E-Mailadressen dem Nachfolger zuweisen
Diese Vorgehensweise ermöglicht es, dass auch weiterhin Kommunikation hin zur „alten“ E-Mailadresse möglich bleibt. Die Daten des Postfaches des ehemaligen Mitarbeiters sollten zuerst revisionssicher archiviert werden. Dazu kann eine entsprechende Archiv-Software genutzt, oder aber auch die Exportfunktion von Outlook bzw. ExMerge. Der komplette Inhalt des Postfaches ist somit bis zu einem gewissen Stand gesichert, nur für den Fall, dass auf die Daten in Zukunft nochmals zugegriffen werden muss.
Überprüfen Sie nun, welche E-Mailadressen auf das Postfach eingetragen sind, um diese später auf das Zielpostfach – derjenige, der künftige Kommunikation für den ehemaligen Mitarbeiter empfangen soll – übertragen zu können. Einigen Kunden nutzen hierfür einen E-Mail-aktivierten Öffentlichen Ordner namens „Post fuer Ehemalige“ oder ähnlich.
Nun löschen Sie das zuvor archivierte Postfach und ggf. den zugehörigen Windows-Account und übertragen die Mailadressen des/der Ehemalige(n) auf das Zielpostfach oder den Zielordner im Bereich Öffentliche Ordner.
Geht nun eine E-Mail für den ehemaligen Mitarbeiter ein, dies könnten ja auch Antworten auf frühere E-Mails sein, dann haben Sie die Möglichkeit diese zu beantworten und zu bearbeiten.
C. Postfach über Abwesenheitsassistent übergangsweise offen halten
Diese Methode ist hervorragend dazu geeignet, die Kommunikationspartner darüber zu informieren, dass die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nicht mehr für unser Unternehmen tätig ist. Schalten Sie hierfür bei dem betreffenden Postfach den Abwesenheitsassistenten ein und teilen über die Abwesenheitsnachricht mit, dass der Ansprechpartner sich geändert hat und der Absender bitte seine Kontaktdaten ändern möge. Hier ein Beispiel:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Frau/Herr XXXXX ist nicht mehr für unser Unternehmen tätig. Bitte ändern Sie Ihre Kontaktdaten diesbezüglich ab und wenden sich zukünftig an Frau/Herrn Mustermann (xxx@your-admin.com). Diese Nachricht wird nicht gelesen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Mit freundlichen Grüßen
YOUR-ADMIN
„administration just in time”
Zuvor archivieren Sie die Daten des alten Postfaches wie in Abschnitt B. beschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass manche Unternehmen den Abwesenheitsassistenten für den E-Mailverkehr nach extern unterbinden. Hier können Sie diese Methode natürlich nicht anwenden. Nun kann der Exchange Administrator jederzeit über die Nachrichten-nachverfolgung feststellen, ob in den letzten Wochen noch E-Mails an dieses Postfach eingegangen sind und zu einem bestimmten Zeitpunkt das Postfach dann letztendlich komplett löschen.
Grundsätzlich muss jeder für sich und sein Unternehmen selbst entscheiden, daher bleibt die Entscheidung für eine bestimmte Methode offen, allerdings hat sich die Methode mit dem Abwesenheitsassistenten bei unseren Kunden bestens bewährt.
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12.2.2008 von dr-exchange.
Troubleshooting rund um Outlook und Exchange ist ein kleinwenig komplizierter, wenn Englisch nicht unbedingt zum allgemeinen Repertoire gehört. Manche Outlook-User möchten alles in Ihrer Muttersprache haben, andere bevorzugen ausschließlich englisch. Es kam aber auch schon vor, dass Benutzer zwar englische Software einsetzen aber die Postfachordner in Exchange in deutsch haben wollten.
Die Frage ist nun, auf welcher Grundlage entscheidet der Exchange Server in welcher Sprache die Postfachordner angelegt werden? Die Antwort ist: Meistens nicht!
In Normalfall werden die Ordner innerhalb des Postfaches vom Client erstellt. Wurde ein neues Postfach im Active Directory angelegt, erzeugt der Exchange Server nicht gleichzeitig einen Bereich im Exchange Store mit den Postfachordnern des neuen Benutzers. Erst wenn dieser sich erstmalig am Postfach anmeldet, werden die Ordern in Abhängigkeit der Sprache des Clients – i.d.R. Outlook - erzeugt.
Der einzige Fall, bei dem der Exchange Server selbst die Sprache der Postfachordner bestimmt, ist der Eingang einer E-Mail für das neue Postfach, bevor ein Client oder ein anderes Programm (Virenscanner, Backup) auf das Postfach zugreift. In diesem Fall muss der Server die mindestens notwendigen Standard-Ordner
selbst erzeugen um die E-Mail abspeichern zu können. Im Bild 1 können Sie diesen Fall erkennen, die Mailbox „dum-mblang“ hat zwar bereits eine E-Mail erhalten, jedoch wurde bis dato noch nicht von einem Konto darauf zugegriffen.
Greift nun der Benutzer erstmalig mit seinem deutschsprachigen Outlook auf das Postfach zu, werden die restlichen noch fehlenden Ordner, wie Aufgaben, Kalender etc., in deutsch erstellt. Nun ergibt sich daraus gar ein Sprachmischmasch. Die erste Anmeldung könnte aber auch vom Virenscanner oder Backupprogramm sein, und diese „sprechen“ in aller Regel englisch, so dass das komplette Postfach, bzw. die darin enthaltenen Ordner, in englisch sind.
Wie Sie also erkennen können, führen eine ganze Reihe von Umständen zu unterschiedlichen Ordnernamen. Man ist nun versucht über Outlook die Namen abzuändern, jedoch ist dies aus diversen Umständen nicht so ohne Weiteres möglich.
Wenn Sie einen der Default-Ordner eines Postfaches umbenennen möchten, ist der entsprechende Punkt des Kontextmenüs dieses Ordners ausgegraut (Bild 3). Wählen Sie jedoch einen benutzerdefinierten, selbst erstellten Postfach-Ordner aus, können Sie diesen problemlos innerhalb von Outlook umbenennen (Bild 4).
Um dieses „Problem“ zu beheben gibt es grundsätzlich 2 Hilfsmittel.
A.) Eine Outlook-Version ab 2002 (XP)
B.) Das Tool „Outlook Set Folder Language“
Zu A.)
Outlook, ab Version 2002 (XP), kennt den Startparameter /resetfoldernames, der Standardordnernamen (wie Posteingang oder Gesendete Objekte) auf die Standardnamen zurücksetzt. Dabei wird die aktuelle Sprache der Office-Benutzeroberfläche verwendet.
Suchen Sie nach der ausführbaren Datei für Microsoft Outlook (Outlook.exe), und notieren Sie sich den Pfad für Outlook.exe. Beispiel: C:\Programme\Microsoft Office\Office11\Outlook.exe.
Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
Geben Sie in das Feld Öffnen den vollständigen Pfad (einschließlich Dateiname) ein, den Sie in Schritt 1 notiert haben. Drücken Sie ein Mal die LEERTASTE, und geben Sie dann einen Schrägstrich (/), gefolgt vom Parameter „resetfoldernames“, ein.
Beispiel: “C:\Programme\Microsoft Office\Office11\Outlook.exe” /resetfoldernames
Diese Aktion führen Sie am Besten zusammen mit dem Anwender durch, da der Administrator ja normalerweise keinen Zugriff auf Postfächer hat.
Zu B.)
Eine bessere, weil von einer zentralen Stelle aus durchführbare Variante ist das Freeware-Tool Outlook Set Folder Language der Amrein Engineering AG. (Download über: http://www.your-admin.com/download/OLFoLang.zip)
Entpacken Sie die ZIP-Datei
Starten Sie OLSetFolderLanguage.exe mit einem Doppelklick
Wählen Sie in dem folgenden Dialog ein Adressbuch aus, über welches das entsprechende Postfach gefunden werden kann.
Hinweise:
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6.12.2007 von dr-exchange.
Ein Grundprinzip seit Exchange Server 2000 ist, dass je Postfach genau 1 Benutzerobjekt zugeordnet sein muss – und natürlich umgekehrt. Diese Tatsache verhindert, dass ohne weitere Konfigurationsschritte ein Postfach nicht für andere Benutzer zugänglich sein kann. Vertreter-Regelungen, gemeinsam zu bearbeitende Postfächer und dergleichen stehen diesem Umstand jedoch entgegen.
Eine Möglichkeit ist nun, dass der Postfach-Besitzer über die Ordnerberechtigungen direkt innerhalb seiner Mailbox einem anderen Anwender Zugriffsberechtigungen einräumt, damit dieser beispielsweise während seiner Abwesenheit als Vertreter eingehende E-Mails lesen bzw. bearbeiten kann. Dazu konfigurieren wir direkt in Outlook die Eigenschaften des Posteinganges – Berechtigungen und fügen den, oder die Anwender(in) hinzu.
Der berechtigte Anwender hat nun die Möglichkeit in Outlook über das Menü Datei – Öffnen – Ordner eines anderen Benutzers – auf die Standard-Ordner zuzugreifen.
Soll nun jedoch auf mehrere Ordner zugriffen werden und insbesondere auf Ordner, die der Benutzer selbst angelegt hat, stößt diese Methoden an ihre Grenze. Hier empfiehlt sich nun das gesamte Postfach direkt in Outlook zusätzlich einzubinden.
Damit dies funktioniert, müssen zuerst alle Berechtigungen auf alle Ordner eingerichtet werden, die der Vertreter einsehen darf. Zusätzlich muss jetzt aber der Ordner der obersten Hierarchie – mit dem Namen: Postfach –
Was bedeutet nun Einhängen? Dazu ist ein letzter Schritt im Outlook des Vertreters durchgeführt werden. Über Extras – E-Mailkonten (Outlook 20003/2007) wählen wir im Assistenten den Schritt „Vorhandene E-Mail-Konten anzeigen oder bearbeiten“ - Microsoft Exchange Server – Ändern – Weitere Einstellungen – Erweitert – Zusätzlich diese Postfächer öffnen. Im Globalen Adressbuch suchen wir das Ziel-Postfach, auf das wir zuvor Zugriff erteilt haben, aus und fügen dieses in die Liste hinzu.
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17.9.2007 von dr-exchange.
Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen das “Problem” kennen. Man erstellt eine E-Mail in Outlook und fügt per Ctrl + V etwas aus der Zwischenablage ein und drückt “anschließend” die Enter-Taste. Hat man nun das “V” nicht richtig erwischt, wird unvermittelt die E-Mail ohne weitere Rückfrage verschickt. Könnte sogar peinlich sein, wenn die E-Mail nicht fertig ist.
Um dies zu verhindern, bietet sich ein Registrierungsschlüssel für Outlook ab 2000 bis 2003 an.
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Outlook\DisabledShortcutKeysCheckBoxes
Zeichenkette: CtrlEnter
Wert: 13,8
Der Wert unterhalb des Schlüssels “Office” ergibt sich aus:
Office 2003: 11.0
Office 2002/XP: 10.0
Office 2000: 9.0
Falls Sie - wider Erwarten
- Word als Editor im Einsatz haben, benutzen Sie folgenden Schlüssel
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\DisabledShortcutKeysCheckBoxes
Zeichenkette: CtrlEnter
wert: 13,8
In Outlook 2007 hat MS das “Problem” bereits erkannt und ermöglicht die Konfiguration einer Rückfrage.
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2.9.2007 von dr-exchange.
Für diese Funktion müssen Sie über ein E-Mail-Konto von Microsoft Exchange Server verfügen. Dieses Feature richtet sich an fortgeschrittene Benutzer, die in der Lage sind, die Microsoft Windows®-Registrierung zu sichern und zu ändern.
In Outlook können Elemente wiederhergestellt werden, nachdem sie endgültig gelöscht wurden. Dies gilt sogar dann, wenn der Ordner Gelöschte Objekte geleert wurde. Der Administrator des Exchange-Servers gibt die Zeit an, für die dauerhaft gelöschte Objekte auf dem Exchange-Server aufbewahrt werden. Nach Ablauf dieser Zeit können Sie die Objekte nicht mehr wiederherstellen.
In der Standardeinstellung müssen Sie den Ordner Gelöschte Objekte anzeigen, um im Menü Extras den Befehl Gelöschte Objekte wiederherstellen verwenden zu können. Durch Ändern der Registrierung ist dieser Befehl unabhängig vom angezeigten Outlook-Ordner verfügbar. Sie können auch die für den angezeigten Ordner gelöschten Objekte anzeigen und wiederherstellen, die endgültig mit UMSCHALT+ENTF gelöscht wurden.
Anmerkung Wenn Sie ein Objekt gelöscht und den Ordner Gelöschte Objekte geleert haben, klicken Sie auf Gelöschte Objekte, um den Befehl Gelöschte Objekte wiederherstellen verwenden zu können. Nur Objekte, die Sie endgültig mit UMSCHALT+ENTF oder UMSCHALT+ gelöscht haben, sind in anderen Ordnern als Gelöschte Objekte verfügbar.
Vorsicht
Wenn Sie den Registrierungs-Editor nicht ordnungsgemäß verwenden, können Sie schwerwiegende Probleme verursachen, die u. U. eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft gibt keinerlei Garantien dafür ab, dass Probleme, die aus einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors hervorgehen, wieder behoben werden können. Das Risiko liegt allein bei Ihnen.
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