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Archiv der Kategorie Sonstiges

Office 2010 SP1 & CRM 2011 => HotFix

Mit dem Service Pack 1 von Office 2010 und dem neuen Outlook 2010 CRM Addin kam es in Sachen Erinnerungsfenster zu einem Problem. Die Erinnerungen funktionierten nicht mehr.Deaktivierte man das CRM AddIn kam die Erinnerungsfunktion ebenfalls nicht zurück.

Microsoft hat mittlerweile unter KB2588842 ein kumulatives Update Paket veröffentlicht. Ebenso steht unter KB2584053 ein HotFix bereit, welches in 32- und 64bit Variante angefordert werden kann.

Anwendern von Office 2010 mit SP1 und Microsoft Dynamics CRM 2011 empfehle ich daher dringend die Installation.

Upgrade BES 5.0.2 zu 5.0.3 MAPI-Fehler

Im Zuge eines Updates von Blackberry Enterprise Server 5.0.2 zu 5.0.3 bin ich auf ein Problem gestoßen, dass nach dem Reboot des Server plötzlich die Fehlermeldung kam:

BES MAPI Error 

Nach einigen Versuchen mit Neuinstallation des Microsoft Exchange Server MAPI Client and Collaboration Data Objects 1.2.1 auf dem Server hab ich das Problem dann doch gefunden.

Das Postfach “BESAdmin” war - warum auch immer - aus dem Adreßbuch ausgeblendet und daher konnte während des Setups das Profil nicht überprüft werden.

Speicherkontingent überschritten bei SharePoint Online

Beim Übertrag unserer Firmendaten in unseren SharePoint Online bei Microsoft Office 365 ist mir letztens folgende Fehlermeldung aufgefallen:

Aufgrund eines unerwarteten Fehlers können Sie den Ordner nicht kopieren. Wenn der Fehler weiterhin ausgegeben wird, können Sie mithilfe des Fehlercodes in der Hilfe nach diesem Problem suchen.

Fehler 0×8007050F: Der angeforderte Dateivorgang war nicht erfolgreich, weil das Speicherkontingent überschritten wurde.

Verschieben Sie Dateien an einen anderen Ort oder löschen Sie nicht mehr benötigte Dateien, um Speicherplatz freizugeben. Wenden Sie sich an den Systemadministrator, um weitere Informationen zu erhalten.

Ursache hierfür war, dass mir der im E-3 Plan automatisch erstellte SharePoint SiteCollection nur 1 GB Quota zugewiesen hat (sprich: mein Speicherkontingent auf dem SharePoint Online war voll).

Um wieder Daten auf den SharePoint laden zu können muss also das persönliche Speicherkontingent erhöht werden. Dies kann jeder User mit Admin-Rechten auf dem Sharepoint einstellen. Und zwar so:

- Login mit einem Office 365-Admin bei portal.microsoftonline.com,

- auf die Administratoren Seite wechseln,

- dort auf SharePoint Online verwalten,

- dann Websitesammlungen

- die Websitesammlung markieren und oben auf Speicherkontingent,

Websitesammlungen

- dort dann das gewünschte Speicherkontingent auf die entsprechende Höhe setzen (VORSICHT! Nicht gleich alles freigeben)

Speicherkontingent festlegen

- es empfiehlt sich auch die Option E-Mail an Websitesammlungsadministratoren senden, wenn der Speicherplatz einer Websitesammlung den folgenden Wert erreicht: zu aktivieren, damit der Websitesammlungsadministrator bei überschreiten des Schwellenwerts gewarnt wird.

- Anschießend noch Speichern und fertig.

RIM bringt Blackberry Management Center

Im Newsletter von CRN.de war am 22.08.2011 zu lesen, dass Research In Motion (RIM) das Blackberry Management Center  veröffentlicht hat. Das Management Center ermöglicht die zentrale Verwaltung von Blackberry-Smartphones im Unternehmens- oder Mitarbeiterbesitz in der Cloud und den Schutz unternehmensrelevanter Daten auf den Geräten.

Kleine Unternehmen (bis zu 100 Blackberry Smartphones) können diesen Dienst nutzen, um

- ein automatisches Backup für Blackberry Smartphones auf täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Basis durchzuführen, um die Wiederherstellung von unternehmensrelevanten Inhalten, die auf dem Gerät gespeichert sind, zu unterstützen

- Inhalte auf dem verlorenen oder gestohlenen Blackberry eines Mitarbeiters zu schützen, indem das Gerät per Fernzugriff gesperrt und, falls nötig, der Inhalt inklusive der microSD-Karte gelöscht wird

- ein verlorenes Blackberry Smartphone zu orten, indem es per Fernzugriff gesperrt, ein lauter Klingelton aktiviert und eine Nachricht auf dem Homescreen angezeigt wird

- Einstellungen und Inhalte auf einem neuen oder einem Ersatzgerät wiederherzustellen

- um ein Passwort zurückzusetzen

Vergleichbar ist dieser Dienst mit dem App Blackberry Protect aus der Blackberry App World.

Das Blackberry Management Center ist ab sofort erhältlich unter www.blackberry.com/managementcenter .

Na endlich - Win Srv 2008 SP1 beinhaltet alle Patches für Exchange 2010

In Zukunft wird es endlich ein Stück leichter und man muss vor der Installation nicht einen Patch nach dem Anderen nachinstallieren um letztlich Exchange Server 2010 installieren zu können. Der ServicePack #1  für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 steht ab 16.02 den MSDN- und Technet-Abonnenten zur Verfügung und ab 22.02. der großen weiten Welt.Quelle: <hier>

SPAMfighter Exchange Module (SEM) im Test

SPAMfighter Exchange Module (SEM) ist ein benutzerfreundliches Anti-Spam-Produkt für Microsoft Exchange Server 2000, 2003, 2007 und 2010 in kleineren und mittelgroßen Unternehmen.

 semscreen1_big.jpg

SEM wird von über 7 Millionen SPAMfightern aus 228 Ländern unterstützt. Wenn genügend SPAMfighter die gleiche Spammail melden, wird diese sofort bei allen SPAMfighter- und SEM-Benutzern aussortiert. Das bedeutet sofortigen Spamschutz ohne Konfiguration oder Wartung. PAMfighter Antispam Modul integriert sich perfekt im Microsoft Exchange Server, erlaubt eine einfache Installation/Verwaltung und benötigt keine extra Clientsoftware. Die Your-Admin hat SEM seit einiger Zeit mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis im Einsatz.Der Hersteller stellt uns für unsere Blog-User noch folgende kostenfreie Lizenzen zur Verfügung. Die nächsten beiden Kontakte erhalten folgende Lizenzen:

  • Der 1. Maileingang:   100 User Lizenz
  • Der 2. Maileingang:       5 User Lizenz

Sollten Sie an einer kostenlosen Lizenz interessiert sein, eine Mail an info(at)your-admin.com genügt. Weitere Information zum SPAMfighter: http://www.spamfighter.com/Lang_DE/Product_SEM.asp

Exchange 2010 kann nicht installiert werden, da auch nach Neustart ein Neustart aussteht

Heute ist es mir passiert, dass ich auf meinem Windows 7 64-Bit-Client die Verwaltungtools von Exchange 2010 installieren wollte. Dabei hat mich folgende Fehlermeldung angeleuchtet.

Restart after Restart required

Klar, irgendwas vergessen und flott einen Reboot durchgeführt und dabei geärgert, dass ich danach wieder alle Fenster öffnen muss :). Setup erneut gestartet und schon kam die Meldung wieder. Nachdem ich mich ein paar Minuten erneut geärgert habe, dachte ich mir: “Woher weiß das Setupprogramm das?” Kann ja nur aus der Registry kommen. Und so war es, folgender Key war dafür verantwortlich - wie auch immer der da hineinkam - man beachte den Pfad nach C:\windows\temp ;)

 HKLM\SYSTEM\CurrenControlSet\Control\Session Manager\PendingFileRenameOperations

Den Key umbenannt und die Prüfung im Setup mit “Wiederholen” neu gestartet und schon sind die Tools installiert. Es gibt da im Übrigen noch einen anderen Key namens “UpdateExeVolatile” unter HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Updates, der dafür verantwortlich sein kann.

Aktuelle Security-Updates für Exchange Server

Microsoft hat im aktuellen Security Bulletin eine Reihe von Sicherheitspatches veröffentlicht:

  • Security Update for Exchange 2000 Server (KB976703)
  • Security Update for Exchange Server 2003 Service Pack 2 (KB976702)
  • Update Rollup 10 for Exchange Server 2007 Service Pack 1 (KB981407)
  • Update Rollup 4 for Exchange Server 2007 Service Pack 2 (KB981383)
  • Update Rollup 3 for Exchange Server 2010 (KB981401)

Restore Exchange 2003-Postfächer und Konten mit Mbconn.exe

Die Hoffung, dass jeder Exchange Administrator seine Umgebung vorschriftsmäßig sichert, bleibt in aller Regel erfüllt. Zu wichtig sind die Daten der E-Mailpostfächer für ein Unternehmen. In diesem Workshop stellen wir uns aber mal eine andere Situation vor, nämlich dass zwar die Exchange Datenbanken sauber und erfolgreich gesichert worden sind, aber - aus welchen Gründen auch immer – die Situation eintritt, dass das Active Directory mit allen Benutzerkonten „verloren“ ging. Das kann nicht sein sagen Sie? Oh doch, auch das durfte ich in meiner langjährigen Tätigkeit tatsächlich schon mehrfach erleben, - leider.

Wie auch immer, dieser Beitrag zeigt auf, wie man aus einer Postfachdatenbank eines Exchange Server 2003 die zu den Postfächern gehörenden Benutzerkonten restaurieren kann, um nicht alle Konten von Hand neu anlegen zu müssen. Sicher wären die folgenden Schritte auch ein Weg für eine Umgebung mit wenigen Benutzern/Postfächern.

  • Active Directory neu aufsetzen und Konten neu anlegen
  • Exchange Server neu installieren
  • Postfachspeicher-Datenbank aus Sicherung einspielen
  • Jedes Postfach mit einem Benutzerkonto wiederverbinden

Gehen wir nun aber mal davon aus, dass wir die Benutzerkonten nicht alle kennen und uns die viele Handarbeit schenken wollen. Exchange 2003 speichert zu den Postfächern auch Daten über die zugeordneten Benutzerkonten aus dem AD. Diese Tatsache machen wir uns in diesem Workshop zu Nutze.

Microsoft Support bietet dazu ein Tool, welches bis Exchange 2000 auch auf der CD unter Support\Tools mitgeliefert wurde: Mbconn.exe. Leider wird das Tool nicht mehr mit Exchange 2003 ausgeliefert, obwohl es auch in dieser Version prima funktioniert. Sie können das Tool direkt downloaden:

ftp://ftp.microsoft.com/PSS/Tools/Exchange%20Support%20Tools/MBConn/

Der erste Schritt für die erfolgreiche Wiederherstellung der verwaisten Postfächer ist nun die Postfachdatenbank aus der Datensicherung zurück zu holen und an einem neuen Exchange Server bereit zu stellen.

Hinweis:
Eine Exchange Server Datenbank kann jederzeit an einem anderen Exchange Server bereit gestellt werden, sofern der Name der Organisation und der administrativen Gruppe identisch sind. Sollten Sie nicht oder nicht mehr wissen, wie die genaue Bezeichnung der Exchange Organisation und der entsprechenden administrativen Gruppe war, können Sie das mit dem nachfolgenden Befehl direkt aus der Datenbank extrahieren.

D:\Exchange\MDBData> find “/ou=” priv2.edb

Nun erhalten Sie eine lange Liste der LegacyExchangeDN, aus der Sie eindeutig den Org- und Admingroup-Namen erkennen können. (z.B.)

/o=YOUR-ADMIN/ou=Erste administrative Gruppe/cn=Recipients/cn=Hans.Meier

Mit diesen Angaben können wir nun problemlos im neuen Active Directory eine neue Exchange Organisation sowie Exchange Server installieren, die den Namen entsprechen, die für die zurück zu sichernde Postfach-Datenbank entscheidend sind. Abschließend zeigt  ein Blick mit dem System Manager unter Postfachspeicher – Postfächer – alle Postfächer dieser Datenbank an, natürlich versehen mit dem „roten Kreuz“ für „abgehängtes“ Postfach. (Bild 1)

 restore-ad-accounts-from-edb-bild-1.gif

Diese Daten der abgehängten Benutzer in dem betreffenden Postfachspeicher machen wir uns nun mit Hilfe des Tools „Mbconn.exe“ zu Nutze. Dazu starten wir das Tool und verbinden uns im ersten Dialog mit dem betroffenen Exchange Server und einem erreichbaren Globalen Katalog. (Bild 2)

MBConn 

Im nächsten Schritt wird der betreffende Postfachspeicher ausgewählt: (Bild 3)

restore-ad-accounts-from-edb-bild-3.gif 

Das Tool listet nun alle abgehängten Postfächer dieses Stores auf (Bild 4).  

restore-ad-accounts-from-edb-bild-4.gif 

Über den Menüpunkt ACTIONS – EXPORT USERS erstellen wir im nächsten Schritt eine LDF-Datei, mit dessen Hilfe wir die benötigten Benutzerkonten per LDIFDE im Active Directory anlegen lassen. Dabei muss zwingend eine OU des Active Directories als Ziel für die zu erzeugenden Benutzerkonten angegeben werden. (Bild 5)

restore-ad-accounts-from-edb-bild-5.gif 

Durck Klick auf die Schaltfläche „Generate“ wird im angegebenen Verzeichnis eine LDF-Datei erzeugt, deren Inhalt per Editor bei Bedarf auch noch nachbearbeitet werden kann.

dn: CN=Lindermeier\, Robert,OU=Benutzer,DC=Your-Admin,DC=intern
changetype: add
UserAccountControl: 66048
msExchUserAccountControl: 0
displayName: Lindermeier, Robert
objectclass: user
samAccountName: RLINDERMEIER

Die zuvor angelegte LDF-Datei wird nun als Vorlage für den Benutzerimport verwendet. Der nachfolgende Befehl erzeugt daraufhin in der angegebenen OU die benötigten Konten.

C:\Temp> ldifde -i -f c:\temp\Users-to-recreate.ldf

Hinweis:
Sollte folgender Fehler auftreten:

Fehler in Zeile 1: Ausführung verweigert
Serverseitiger Fehler: “1325″

  • Löschen Sie bei dem Benutzerkonto die Zeile UserAccountControl: xxxxx.

Der abschließende Schritt ist nun, die verwaisten Postfächer mit den neu erzeugten Benutzerkonten zu verbinden. Dazu kann das Tool Mbconn.exe verwendet werden. Im Tool Mailbox Reconnect klicken wir im Menü ACTIONS – PREVIEW ALL um für alle Postfächer das zugeordnete Konto zu finden. (Bild 6)

restore-ad-accounts-from-edb-bild-6.gif 

Alle Konten werden nun den Postfächern zugeordnet und im Active Directory wieder verbunden. Dazu wählen wir das Kommando ACTIONS – APPLY. (Bild 7)

restore-ad-accounts-from-edb-bild-7.gif 

Eine abschließende Meldung gibt Aufschluss über den Erfolg der Aktion. Natürlich könnte man auch die Postfächer über den Exchange System Manager einzeln zuordnen, aber das Tool macht die Angelegenheit natürlich einfacher, vor Allem lassen sich damit in einem Zug eine ganze Liste an Postfächern wieder verbinden.

Anmerkung:
Das Tool kann sowohl in Exchange 2000 als auch Exchange 2003 Umgebungen verwendet werden, jedoch nicht mehr unter 2007. Diesen Vorgang beschreibe ich in einem der folgenden Beiträge.

 

Historisches zum Exchange Server

Nachdem nun die nächste Version des Exchange Servers (2010) vor der Tür steht, ist es sicherlich mal ganz interessant zu lesen, wie alles begann. Ich selbst war einer derjenigen, die von Beginn an mit diesem System intensiv gearbeitet haben, ja sogar die MS Mail 3.5 hatten wir noch in unserem Schulungshaus im Einsatz.

Exchange Server 2010

Im April 1996 erscheint Exchange Server 4.0 als Upgrade von MS Mail 3.5. Bis dahin war der Mailserver von Microsoft nichts anderes als eine erweiterte Verzeichnisstruktur auf dem Datenträger. Exchange Server 4.0 kam mit einer eigentlich revolutionären Änderung, die auch heute noch Status Quo ist; die transaktionsorientierte Jet-Datenbank (Eine Weiterentwicklung der heute noch unter MS Access genutzten Datenbank).

Als Client lieferte Microsoft damals den MS Exchange Client aus, der dann bald durch die erste Outlook-Version (97) ergänzt worden ist. Bereits 1 Jahr nach Exchange Server 4.0 erschien die 5.0 im März 1997, welche bereits im Oktober durch die Version 5.5 upgedatet worden war. In Exchange 5.0 lieferte MS den ersten webbasierenden E-Mailclient mit, das bis heute stets ausgebaute Outlook Web Access.

Zu Jahresbeginn erneutert Microsoft den Outlook Client und liefert ausserhalb des Office-Paketes eine neue Version, Outlook 98, welches innerhalb von knapp 2 Monaten auf mehr als 1 Million Clients installiert worden ist.

Der Juni im Jahre 1999 bringt uns das Office 2000 und erneut einen neuen Outlook-Client sowie im Oktober dann mit Exchange Server 2000 die Integration in das Active Directory. Bis dahin hatte das Zwischenrelease 5.5 des Exchange Servers bereits die Installationszahlen des damaligen sowie heutigen Konkurrenten Lotus Notes/Domino überholt. Exchange Server 2003, erschienen im Oktober 2003 wurde dann vom heute aktuellen Release 2007 im Dezember 2006 abgelöst.

Die Builds und Release-Daten des Exchange Server: http://support.microsoft.com/kb/158530