Outlook Web App zeigt …/owa/auth.owa

Da ich gerade mal wieder über das selbe Problem gestolpert bin, hier die Lösung:

Nach dem Login in Outlook Web App zeigt der Browser eine leere Seite mit dem URL:  .../owa/auth.owa …..

Grund ist hier, dass der Dienst Formularbasierter Microsoft Exchange-Authentifizierungsdienst/MSExchangeFBA (warum auch immer) nicht läuft …. einfach starten und alles ist gut.

Office 2010 SP 1 + CRM 2011 –> keine Erinnerungen

Wie wir bei unseren ersten 4 aktualisierten Arbeitsplätzen festgestellt haben, funktionieren nach der Installation des Service Pack #1 für Office 2010 (32-Bit wegen CRM) in Outlook die Erinnerungen nicht mehr.

  • In OWA/Outlook Web App sind die Erinnerungen nachwievor aktiv und sichtbar
  • Outlook-Startparameter – wie in solchen Fällen üblich – /cleanreminders /resetfolders helfen auch nicht
  • Deinstallation SP #1 funktioniert zwar, das Problem bleibt jedoch

Im Moment ist der Rollout Office 2010 SP1 gestoppt. In den einschlägigen Foren wird mehrfach von dem selben Problem berichtet.

Änderungen, Updates folgen ….

Ergänzung 08.07.2011:
Hängt mit dem CRM 2011-Client zusammen, wenn dieser deinstalliert ist, geht es wieder. Mal sehen, wann Microsoft da reagiert

MS Office 365 im Test

Seit ein paar Wochen habe ich einige unserer Benutzer auf MS Office 365, die neue Hostingumgebung von Microsoft mit Exchange 2010, Lync 2010, Sharepoint 2010,  umgestellt um das Ganze einem ausführlichen und intensivem Test zu unterziehen. Bis heute muss ich zugeben, bin ich sehr zufrieden mit Office 365. Ich denke, dass diese Lösung durchaus für kleine Unternehmen sehr interessant ist, wenn man bedenkt welche einmaligen und laufenden Kosten ein Small Business Server verursacht. Natürlich nur, wenn nicht andere Anwendungen noch nebenher benötigt werden.

MS Office 365

Auf dieser Seite kann die Verfügbarkeit von MS Office 365 überprüft werden.

Performance-Probleme in Outlook ?

Einige Anwender klagen über Performanceprobleme?
Diese Anwender erhalten immer mal wieder eine der folgenden Meldungen:

       -> Es werden Daten von Microsoft Exchange Server angefordert.
       -> Es werden Daten vom Microsoft Exchange Server „MXCHSRV01“ abgerufen.

Andere Anwender, die im gleichen Store liegen, haben jedoch gleichzeitig KEINE Probleme?
–> Ursache: Die Anzahl der Elemente in einem Mailbox-Folder ist schlichtweg zu hoch

Microsoft hat dazu schon vor Längerem einen KB-Artikel herausgegeben, der genau dieses Problem beschreibt und erklärt

Lösung: Aufräumen (lassen) 🙂

Exchange 2010 Store.exe RAM Verbrauch einschränken

Diese Frage hatte ich mir schon länger gestellt: Gibt es eine Möglichkeit die Speichernutzung der Store.exe einzuschränken? Auf allen Exchange 2010 Servern kann man i.d.R. beobachten, dass der gesamte freie Speicher für den Cache des Store verwendet wird.

Wer aber „ausnahmsweise“ 😉 mal Server benutzt, die auch noch andere Applikationen hosten, der wird sich über diese Möglichkeit sehr freuen.

–> Hier der Artikel dazu

Na endlich – Win Srv 2008 SP1 beinhaltet alle Patches für Exchange 2010

In Zukunft wird es endlich ein Stück leichter und man muss vor der Installation nicht einen Patch nach dem Anderen nachinstallieren um letztlich Exchange Server 2010 installieren zu können. Der ServicePack #1  für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 steht ab 16.02 den MSDN- und Technet-Abonnenten zur Verfügung und ab 22.02. der großen weiten Welt.Quelle: <hier>

Outlook 2003 und Exchange 2010 Server

Exchange Server 2010 erfordert per Default eine verschlüsselte Verbindung der MAPI-Clients. Da Outlook 2003 standardmäßig diese nicht aktiviert hat, kann damit in aller Regel nicht auf 2010-Postfächer zugegriffen werden.

 Werden nun aus welchen Gründen auch immer weiterhin vorläufig Outlook 2003-Clients zum Einsatz kommen, dann müssen Sie entweder den Clients beibringen, dass die Verbindung verschlüsselt wird, oder aber Sie schalten auf dem Client Access Server die geforderte verschlüsselte RPC-Verbindung aus.

A. Verschlüsselte Verbindung in Outlook konfigurieren
Die bevorzugte Option sollte die Verschlüsselung clientseitig aktiviert werden. Die Option befindet sich unter Extras – E-Mailkonten – Exchange Server – Weitere Einstellungen – Sicherheit . In einer größeren Umgebung kann das über einen per Gruppenrichtlinie verteilten Reg-Key erfolgen. Dieser lautet:

HKCU\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Outlook\RPC  à REG_DWORD „EnableRPCEncryption“ : 1

B. Exchange 2010 RCP-Encryption abschalten
Um die erzwungene Verschlüsselung auf Exchange 2010 CAS abzuschalten wird folgendes Kommando in der Exchange Management Shell abgesetzt:

Set-RpcClientAccess –Server <Name-des-CAS> -EncryptionRequired $false

Outlook 2003 Clients gegen Exchange 2010 und RPC-Probleme (RPC Throttling)

Exchange Server 2010 unterstützt prinzipiell Outlook ab der Version 2003 mit ServicePack 2. Da jedoch Outlook 2003 vollständig per MAPI also RPC-Zugriffen arbeitet, kann es sehr schnell zu Problemen bei der Verbindung mit den Postfächern auf einem Exchange Server 2010 kommen. Hintergrund ist hier eine defaultmäßige Begrenzung auf dem CAS-Server, da dieser standardmäßig maximal 20 gleichzeitige Connections vom Client aus erlaubt.

Hat man ein oder mehrere zusätzliche Postfächer eingehängt oder/und greift auf freigegebene Kalender zu ist die Grenze in der Regel schnell erreicht. Insbesondere trifft dies auch auf „spezielle“ Services wie z.B. Blackberry und Archivierungslösungen zu, da diese mehrere Postfächer gleichzeitig öffnen (müssen). 

Um festzustellen, ob das Problem für einen bestimmten Benutzer zutrifft, hilft folgendes Kommando in der Exchange Management Shell. Entscheidend ist an der Ausgabe die Anzahl der Zeilen mit „Client=MSExchangeRPC“ am Ende.

„Get-LogonStatistics -Identity <mailboxalias> | fl applicationid“

Abhilfe schafft die Erhöhung des folgenden Wertes. Der maximale Wert liegt hier bei üner 2 Milliarden; ich habe auch schon einen Server gesehen, der für ein und denselben User über 900 gleichzeitige Connections offen hatte.

„Get-throttlingpolicy | set-throttlingpolicy -rcamaxconcurrency 32“

Dieser Wert sollte schrittweise erhöht werden, bis es keine RPC-Zugriffsprobleme mehr bei den Clients gibt.

Hinweise:

– Starten Sie nach den Änderungen den Dienst „MSExchangeRPCClientAccess“ durch
– Zu diesem Problem gibt es auch einen Microsoft KB-Artikel mit der Nummer 978777 der auf dieses Problem hinweist.